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Schädigende Blutfette tun nicht weh

Unter dem Titel „Kleiner Bauch mit großen Folgen“ und „Wenn das Blut unter Hochdruck fließt“ haben wir Ihnen das Metabolische Syndrom mit seinen vier Risikofaktoren vorgestellt. Übergewicht und Bluthochdruck werden oft von veränderten Blutfettwerten begleitet. Sie verursachen kaum Beschwerden und bleiben daher oft lange unentdeckt. Längerfristig können sie zur Arteriosklerose („Arterienverkalkung“) führen und erhöhen damit das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko. Im Gegensatz zu Gewicht und Blutdruck könnten Patienten ihre Blutfettwerte nicht selbst bestimmen. Hierzu ist eine Blutuntersuchung erforderlich.

Blutfette – mal gesund, mal gefährlich

Von den unterschiedlichen Blutfetten werden für das Metabolische Syndrom zwei Werte gemessen:

  • die Triglyzeride – sie sollten unter 150 mg/dl bleiben,
  • das HDL-Cholesterin – das so genannte „gute Cholesterin“ sollte bei mindestens 40 mg/dl liegen.

Fett ist grundsätzlich nicht schädlich, sondern für den Körper ein wichtiger Energielieferant und Baustein. Stimmt das Verhältnis aber nicht mehr, so kommt es über längere Zeit zu Schäden an Blutgefäßen und Organen. Ablagerungen in den Arterien können Bluthochdruck als weiteren Risikofaktor fördern.

Vorbeugen ist die beste Option

Ausreichende Bewegung und eine gesunde, fettarme Ernährung sind – wie bei allen Faktoren des Metabolischen Syndroms – wesentliche Elemente der Vorbeugung. Ingwer, Knoblauch und viele Gewürze sowie Obst- und Gemüsesorten können sich positiv bei veränderten Blutfettwerten auswirken. Dem Apfel werden besonders positive Wirkungen zugeschrieben – sogar als getrocknete Apfelscheiben. Empfohlen werden außerdem zwei Fisch-Mahlzeiten pro Woche. 

Ernährungsberatung für Ihre Gesundheit

Zur Ernährung gibt es eine umfangreiche Forschung, die in eine gezielte Ernährungsberatung einfließt. Wenn Sie Ihre Ernährung umstellen und positive Ergebnisse erzielen möchten, lohnt sich daher eine professionelle Beratung. Sie können selbst die Beratung sehr gut unterstützen, indem Sie vor dem Gespräch zwei bis drei Wochen lang täglich alles notieren, was Sie essen und trinken. Bereits das Notieren kann Ihre Essgewohnheiten positiv beeinflussen, weil Sie sich Ihrer Ernährung bewusster werden.

Gesundheits-Check sinnvoll ergänzen

Leider werden mit dem Gesundheits-Check ab 35 nicht alle Werte untersucht, die für das Metabolische Syndrom von Bedeutung sind. Sprechen Sie uns daher bitte an, ob wir eine Untersuchung in Ihrem Fall ergänzend empfehlen. Wir informieren Sie dann gerne über Kosten und Nutzen der zusätzlichen Analysen. 

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