Kontextspalte

Inhalt

Demenz – Belastung für Patienten
und Angehörige

Wann ist es einfach Vergesslichkeit im Trubel des Alltags und wo beginnt Demenz? Ältere Menschen beobachten sich und ihr Umfeld immer häufiger mit dieser Frage, seit Demenz zu einem gesellschaftlichen Thema geworden ist. Viele der unter dem Begriff zusammengefassten Erkrankungen, allen voran Alzheimer, sind nicht heilbar, sondern können nur in ihrer Entwicklung beeinflusst werden. Das macht sie zum „Schicksal“, von dem niemand betroffen sein möchte.

Demenz steht für viele Erkrankungen

Demenz ist der Oberbegriff für verschiedene Erkrankungsbilder, die eines gemeinsam haben: Es geht um den Verlust der geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern und Orientierung sowie das Verknüpfen von Informationen. Dies führt zu Einschränkungen im Alltag bis hin zu einer nicht mehr selbstständig möglichen Lebensführung. Etwa zwei Drittel der Erkrankten leiden an Alzheimer. Die anderen Demenz-Formen führen zu vergleichbaren Krankheitsbildern. Manche Demenz, die durch Depression, Medikamente, Schilddrüsenerkrankungen oder Vitamin-Unterversorgung entsteht, ist heilbar. Bei anderen kann der Verlauf verzögert werden. Daher ist eine frühzeitige Diagnose besonders wichtig. Wir sprechen gerne vertraulich mit Ihnen darüber. Alternativ können Sie auch eine „Gedächtnissprechstunde“ besuchen. Adressen finden Sie unter: www.deutsche-alzheimer.de

Unterschiedliche Symptome
je nach Erkrankung

Bei der häufigsten Demenz-Erkrankung, der Alzheimer-Demenz, ist zunächst das Kurzzeitgedächtnis eingeschränkt.

  • Betroffene sind vergesslich.
  • Sie verlegen häufiger Gegenstände.
  • Sie erinnern sich schlechter etwa an die Inhalte von gerade gesehenen Nachrichtensendungen oder gelesenen Texten
  • Sie erzählen Ereignisse mehrfach.
  • Es fällt ihnen schwerer, sich zu konzentrieren, und sie machen häufiger kleine Fehler bei ganz alltäglichen Dingen.
  • Ihnen fallen geläufige Worte nicht unmittelbar ein.
  • In fremder Umgebung können sie sich immer schlechter orientieren.

Andere Demenzformen äußern sich durch Halluzinationen oder einer Veränderung der Persönlichkeit, wobei die Betroffenen reizbarer werden als gewohnt oder sich seltsam im Miteinander verhalten.

Herausforderung
für Patienten und Angehörige

Bereits die ersten Anzeichen verunsichern Patienten und Angehörige und sind mit vielen Sorgen verbunden. Manche Betroffene verweigern einen Arztbesuch. Angehörige können dann ihre Beobachtungen notieren, um mit diesen Aufzeichnungen uns aufzusuchen, um sich ärztlichen Rat einzuholen.
Je früher Hilfe in Anspruch genommen wird, desto besser kann zum einen der Verlauf der Erkrankung beeinflusst werden. Zum anderen gibt es Angehörigen und Betroffenen die Möglichkeit, ihren Umgang miteinander auf die neue Situation einzustellen und damit auch Konflikte zu vermeiden. Folgende Portale bieten im Internet viele Informationen zu Demenz: 

www.wegweiser-demenz.de

www.bmg.bund.de

www.deutsche-alzheimer.de

Kontextspalte

Kontakt

Praxis Gondolatsch & Kollegen
Berliner Straße 29
53859 Niederkassel

Kontakt
Telefon0 22 08 . 66 55
Fax0 22 08 . 7 42 82

info@remove-this.praxis-gondolatsch.de 

Anfahrt

Unsere Sprechzeiten

MO08:00-13:0015:00-18:00
DI08:00-13:00 15:00-18:00 
MI08:00-13:00
DO08:00-13:0015:00-18:00
FR08:00-13:00
  

Terminvereinbarung telefonisch unter:
02208 . 6655

Der Weg zu unserer Praxis

Zum Routenplaner